Es ist mein Anliegen, in einer zeitgemäßen Formensprache die zeitlose Erfahrung meditativer Praxis authentisch darzustellen. Zen-Kunst lebt von intuitiver, spontaner Formfindung und einem ichlosen, kraftvollen Ausdruck.
Eine Buddhafigur ist weder eine Ikone noch eine ”heilige” Figur, sondern immer eine wohlwollende Erinnerung an unsere eigene Verwirklichung, an unsere lebendige körperliche und sanfte geistige Haltung.
Um letztendlich den gewünschten geistigen Ausdruck in einer Figur verkörpern zu können, bedarf es nicht nur einer intensiven Vertiefung der künstlerischen Gestaltungskraft und technischen Fingerfertigkeit, sondern immer parallel dazu lange Zeiten der Meditation, denen ich mich in meiner täglichen Zen-Praxis und auf Sesshins (lange Meditations-Retreats) widme.